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Donnerstag, 1. Dezember 2011

Leiden Sie an Nomophobie?


Leiden Sie an Nomophobie?
Von Handysucht, Winkefleisch und anderem geilen Zeug


Nomophobie steht für No Mobile Phone-Phobia, also der Angst nicht auf seinem Handy erreichbar zu sein. Klingt witzig, ist es auch. Und irgendwie auch wieder nicht. Genauso verhält es sich mit dem Winkefleisch. Dieses versteckt sich häufig raffiniert, bis man es auf einem Privatvideo entdeckt: beim Schwingen des Rührlöffels am Herd schwabbeln die Oberarme - peinlich!

Zehn heitere Themen:
  • Lüb dich <3 - Virtuelle Liebe
  • Nomophobie - Die Angst vor dem Offline
  • Diät hilft nicht bei Winkefleisch
  • Geil ist ein geiles Wort
  • Jugendsünden der 80er Jahre - Stiefeltrinken und kollektive Betroffenheit
  • Das perfekte Muttertier - ein bastelndes Allroundtalent
  • Die nervigsten Ratschläge gegen Migräne
  • Dieses Jahr schenken wir uns nichts!
  • Weihnachtsserien im ZDF - mit Anna und Silas durch die Achtziger Jahre
  • Nich lang schnacken, Kopp inn Nacken - Metaphern im Plattdeutschen

Das saumäßig gute Cover hat Frederik Weitz erstellt.


Freitag, 4. November 2011

Kirsten Wendt

Dass ich nicht so schreiben kann wie Wally Lamb, macht mich zwar ein bisschen traurig, doch solange man mich nur in einzelnen Passagen mit Ildikó von Kürthy vergleicht, ist es schon in Ordnung. Es könnte daran liegen, dass ich stinknormal bin: mittelalt, mittelschlank und mittelschlau.


Nicht mittelmäßig allerdings ist meine Begeisterung für das geschriebene Wort. Seit über einem Jahr überschwemme ich die Welt mit meinen geistigen Ergüssen, und ich kann einfach nicht damit aufhören. Mit einer fiesen Lehrer-Phantasie in Form einer Kurzgeschichte gewann ich zwei Wettbewerbe. Seitdem weiß ich, was zu tun ist: zynische, lustige und erotische Gedanken warten auf ihre Verkindlung.


Beim Schreiben meines ersten Kindles befand ich mich zwei Wochen in einem Schreibrausch. Dabei kam der Roman "Migräne ist ein doofer Kopfmann" heraus, den Frederik bereits so toll rezensiert hat. Es war mir ein Bedürfnis, über dieses Thema etwas Unterhaltsames zu machen, was auch Nicht-Migräniker interessieren könnte und Betroffenen aus der Seele spricht. Bisher geht die Rechnung erfreulicherweise auf.

Donnerstag, 3. November 2011

Kundenstimmen zu "Migräne ist ein doofer Kopfmann"

"... die Sichtweise von Kirsten Wendt auf diese Erkrankung ließ mich immer wieder schmunzeln, grinsen und auch lachen. Herrlich, wenn diese ganzen therapeutischen Übermenschen genau wissen, was den Patienten fehlt und ohne weitere Erklärung ihrer Tätigkeit nachgehen, die bei Frau Nauer dann zu allen möglichen Gedanken und Gefühlen führt....
Der flotte Schreibstil unterstützt mein Wohlgefallen am Migränekopfmann, ich hätte ewig weiterlesen können und über eine Fortsetzung würde ich mich freuen.", schreibt mk.

Und Sigrid Stephenson urteilt: "In lockerem Ton erzählt die Autorin als Betroffene, was so alles passieren kann, wenn frau versucht, das schmerzhafte und oft verkannte Leiden endlich los zu werden. Ein amüsanter und erhellender Lesestoff."

Wilhelm Ruprecht Frieling äußert sich folgendermaßen: "Wird das ernste Thema der neurologischen Erkrankung, an der immerhin rund zehn Prozent der Bevölkerung leiden, schließlich noch mit Sonnenstrahlen und einem Lächeln verziert, dann bekommt man richtig Lust, mehr über den "doofen Kopfmann", wie Kirsten Wendt die Migräne nennt, zu erfahren."

Migräne ist ein unangenehmes Phänomen. Die Hauptfigur, Kalinka Nauer, leidet schon seit langem an diesem Schmerz. Und sie hat bereits eine Odyssee hinter sich, von der sie sagen kann: außer Spesen nichts gewesen.

Doch die Protagonistin ist kein Kind des Trübsals. Sie schildert die Reaktionen ihrer Umwelt, all die gut gemeinten Ratschläge und all die Verharmlosungen mit ihren komischen und tragischen Folgen.

Humor, so schreibt Lea Streisand, habe immer einen engen Bezug zur Tragik. Humor sei nur stimmig, wenn es um etwas Wichtiges geht. In diesem Buch geht es um etwas Wichtiges: um ein schmerzfreies Leben, um die ganz normale Teilnahme an der Gesellschaft. Und gerade deshalb ist dieses Buch auch so umwerfend komisch.